Pizza-Party

Wir machen gerne Pizza selbst. Manchmal zu zweit, dann meist im Backofen auf dem Blech. Wenn wir aber Gäste haben, dann gibts ne Pizza-Party mit selbstgemachter Pizza vom Pizzastein.

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Das schmeckt dann wie beim Italiener, mit tollem Pizzarand und superdünnem Boden. Und schwer ists auch nicht. Es dauert nur recht lang, deswegen wird das ganze als Küchenparty gemacht: Alle trinken, belegen Pizzas und wenn eine fertig ist wird auch gleich gegessen. Die letzten Pizzas werden dann für das gemütliche Ende des Abends ‚ganz normal‘ auf den Tisch gestellt.

Diesmal dabei waren Kadda, Janni und Flo. Vielen Dank an euch für den schönen Abend.

Was man dazu braucht (für vier Personen):

  • 660 g Mehl Tipo 00
  • Salz
  • 1/2 Würfel Hefe oder 1 Päckchen /7 g) Trockenhefe
  • Zucker
  • 425 ml lauwarmes Wasser
  • Tomatensauce (aus der Dose oder selbstgemacht)
  • Käse nach Wahl (wir nehmen geriebenen Mozzarella und Emmentaler, Janni hat veganen Käse genommen)
  • Belag nach Wahl. zum Beispiel:
    • Pilze
    • Zucchini
    • Paprika
    • Kapern
    • Artischocken
    • Sardellen
    • Salami
    • Parmaschinken
    • Hackfleisch
    • Zwiebeln
    • Thunfisch
    • Chiliöl

Und so wird’s gemacht:

Zuerst macht man den Pizzateig. Der wird mit itaienischem Pizzamehl (Tipo 00) tatsächlich am besten. Ich hätte das am Anfang auch nicht gedacht, aber mittlerweile machen wir Pizza eigentlich nur noch damit. Der Teig wird damit kompakter und fester, lässt sich dünner ausrollen, und klebt beim Belegen nicht so stark am Holz fest. Super Sache also. Bei uns gibts den im Real und im Tegut.

Mehl Tipo 00

Zuerst das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in der Mitte eine Vertiefung reinmachen und einen Teil des Wassers mit etwa einem Teelöffel Zucker und der Hefe vermischen und zehn Minuten stehen lassen.

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Dann zwei Teelöffel Salz dazugeben und den Teig schön lange verkneten. Dabei nicht sofort das ganze Wasser zugeben, oft sind 425 ml etwas zu viel und der Teig wird zu klebrig. Der Teig soll recht fest und überhaupt nicht mehr klebrig sein.

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Den Teig dann gehen lassen, bis er etwa die doppelte Größe hat. Ich leg ihn dafür immer in eine Rührschüssel, mach ein feuchtes Geschirrtuch drüber und stell das ganze dann bei etwa 40°C in den Backofen. Da braucht das Aufgehen dann eine gute Stunde. In der Zeit kann man schonmal die Sauce vorbereiten und den Belag kleinschneiden.

Wir nehmen als Sauce meist eine fertige Pizzasauce aus der Dose und verfeinern die noch mit Zwiebeln, Chili und Kräutern.

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Wir benutzen zum Backen den Pizzastein von Weber auf einem Gasgrill. Dazu den Stein auf den Grill legen, Deckel zu und Vollgas. Im Gasbackofen (macht ein Freund von uns) geht das auch sehr gut, im Elektroofen haben wir das ganze noch nicht probiert. Ich würde hier aber Unterhitze oder Ober-Unterhitze vorschlagen, den Stein recht weit unten auf einen Rost legen und dann sollte das auch funktionieren.

Den Teig hat Janni für uns ganz dünn ausgerollt. Dabei ruhig noch etwas Mehl benutzen, denn der Teig darf später nicht kleben.

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Der ausgerollte Teig kommt auf ein möglichst dünnes Holzbrett (wir benutzen eine Sperrholzplatte), das man vorher eingemehlt haben sollte. Auch Grieß funktioniert ganz gut, damit der Teig nicht kleben bleibt, schmeckt später aber etwas eigen. Den Teig auf der Holzplatte nach Belieben belegen. Wir haben uns angewöhnt, den Käse unter die Zutaten zu legen (Ausnahme: Hackfleisch). Das machen auch die meisten Italiener so, und die müssen es ja wissen. Dann kommt die Pizza auf den Stein, der Deckel vom Grill wird zugemacht und man muss etwa vier Minuten warten.

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Wenn die Pizza fertig ist wird der Deckel wieder geschlossen. Während man die nächste Pizza belegt hat der Stein genug Zeit, sich wieder aufzuheizen. Und weil das ganze einige Zeit dauert essen wir meist schon während des Kochens und machen eben ne kleine Küchenparty. Wir machen nach dem Backen immer noch Jipotle-Sauce oder Chiliöl auf die Pizza, und auch Pfeffern und Salzen ist nach dem Backen besser.

Zum Abschluss gibts jetzt noch zwei Pizzabilder. Viel Spaß beim Nachkochen!

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